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Reisetipps für die kalifornische Stadt San Francisco

von Reisepuzzle
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Wer  eine Städtereise nach San Francisco unternimmt, sollte eine gute Kondition mitbringen. Denn beim Stadtbummel die Stadt an der Westküste der USA geht es bergauf und -ab. Dafür werden Citybummler mit beeindruckenden City-Views und Sehenswürdigkeiten belohnt. Warum San Francisco eine Metropole mit Suchtpotenzial ist, verraten wir dir hier in unserem Reisebericht.

Wo in San Francisco übernachten?

Mit zwei Stunden Verspätung kommen wir mit United Airlines von Houston aus kommend in San Francisco an. Da sich der Flughafen etwa 20 Kilometer südlich der Innenstadt befindet, nutzen wir die U-Bahn, auch BART genannt (Bay Area Rapid Transfer), und gelangen so auf dem schnellsten Weg nach San Francisco Downtown. An der Montgomery St. steigen wir aus und folgen unserem Stadtplan bis wir vor unserem Hotel (Hotel Diva) in der Geary St. 440 stehen.

Der Empfang ist sehr freundlich. Und welch ein Glück, wir haben für unser Zimmer ein Upgrade bekommen. Einen besseren Start in der kalifornischen Stadt San Francisco können wir uns nicht vorstellen – also schon mal einen Daumen hoch für San Francisco.

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Das Zimmer im Hotel Diva in San Francisco ist großartig – sehr sauber, sehr groß, sehr leise und sehr stylisch und modern eingerichtet. Allein die Lage des Hotels ist top. Vor diesem Hintergrund können wir euch das Design Hotel in allen Belangen nur weiter empfehlen.

Wohin in San Francisco?

Die Cable Cars von San Francisco

Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, geht es auch schon los, die viertgrößte Stadt Kaliforniens mit ihren Steilstraßen, viktorianischen Holzhäusern und den Cable Cars zu erkunden.

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Als erstes steht natürlich eine Fahrt mit einer der berühmten Cable Cars an. Dafür gehen wir in Richtung Union Square – ein lebendiger Platz, der von großen Kaufhäusern, exklusiven Boutiquen Stores und Restaurants umzingelt wird. Hier trifft man sich, beobachtet die Passanten, döst in der Sonne oder küsst seine Frau.

Fisherman’s Wharf

An der Powell St sehen wir, wie die Fahrer die Bahnen auf einer sich drehenden Holzplattform wenden und für ihre nächste Fahrt einsatzbereit machen. Ein beeindruckendes Schauspiel. Nun geht es mit dem Powell-Mason Line Nob Hill hinauf und anschließend weiter in Richtung Fisherman’s Wharf, wobei diese Linie nur bis zur Bay Street, Ecke Mason Street fährt.

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Das Hafenviertel von San Francisco ist ein Touristenmagnet. Doch warum, fragen wir uns. Die Gegend ähnelt einem kitschigen, wenn auch sehenswerten Rummelplatz. Am Pier 39 stoßen wir auf ein Kinderkarussell, Imbissbuden, Souvenirshops, Pizzerias, Eisdielen und einige Restaurants. Echte maritime Atmosphäre kommt bei uns mit der bis zu 600 Tiere großen Seelöwenkolonie auf, die sich auf den „kleinen“ Holzinseln breit gemacht haben. Die US-Kriegsmarine liegt am Pier 45 mit dem U-Boot ’USS Pampanito‘ vor Anker. Von hier aus geht es zu Fuß zurück zum Union Square.

Golden Gate Bridge in San Francisco

Die ersten Eindrücke dieser einzigartigen Freilichtbühne mit vielen Sehenswürdigkeiten sind beeindruckend und wir möchten noch mehr sehr. Also besteigen wir einen Hop-on-Hop-off Bus, holen uns ein 24 Stunden-Ticket und erkunden die Stadt vom Oberdeck eines Sightseeing-Busses aus. Besondere Höhepunkte auf dieser Tour sind für uns die bunt bemalten, viktorianischen Häuser in Haight Ashbury, der Golden Gate Park mit dem anliegenden Japanischen Garten, die Fahrt über die Golden Gate Bridge, der Palace of Fine Arts, die serpentinenartige Lombard Street und Chinatown.

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Um den Tag ausklingen zu lassen, gehen wir zu Uncle Vito’s Pizzeria (700 Bush St). Eine sehr gute Pizza, die Bedienung ist sehr freundlich und der Preis gut.

Unser Reisetipp: Plane eine Wartezeit von 15 Minuten ein, um einen Tisch zu gewiesen zu bekommen.

Golden Gate Park in San Fransisco

Da unsere 24-Stunden-Ticket noch gültig ist, springen wir in den Hop-on-Hop-off-Bus und fahren zum Golden Gate Park, um im japanischen Garten fernöstliche Atmosphäre zu genießen. Wir betreten den im Jahr 1894 erbauten Garten durch das im japanischen Baustil errichtete Torhaus. Dahinter entdecken wir ein Miniatur-Wasserfall, verschlungene Wege in einer exotischen Pflanzenwelt und eine Pagode. Malerische Miniaturlandschaften mit Bergen, Wäldern und Flüssen stellen den Zen Garten dar. Einen guten Blick auf die Anlage erhalten wir von der Drum-Bridge.

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Nach so viel Ruhe und Erholung laufen wir anschließend unter der Sonne Kaliforniens in Richtung Lombard Street – genauer gesagt zum winzigen Teil zwischen der Hyde Street und der Leavenworth Street. Denn dort befindet sich die bekannteste Straße in San Francisco, die oft zum Hauptdarsteller in verschiedenen Hollywood-Filmen gemacht wurde.

Wenn der kleine Hunger kommt! Auf unserem Weg zur Lombard Street kommen wir an ein beinahe unscheinbares Restaurant vorbei. Während Anna Pancakes mit Blaubeeren bestellte, entschied ich mich für eine kleine Portion Bratkartoffeln. Lecker!

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Die berühmte Lombard Street

Es geht weiter, und je näher wir unserem Ziel kommen, desto farbenprächtiger wird die Gegend. Uns beeindruckt sogar, dass die Wasseranschlüsse für die Feuerwehr aus Messing sind und im Sonnenlicht so herrschaftlich glänzen. Wir kommen ans obere Ende der Lombard Street. Ein herrlicher Blick auf San Francisco empfängt uns. Denn wir blicken auf die kurvigste Straße der Welt. Wir benutzen die Treppen, am Rand der Straße, und fotografieren die bunte Farbenpracht der Blumen und Pflanzen, während dessen sich eine Autoschlange im Zickzack durch die schmalen Kurven hinunter schlängelt.

San Francisco Chinatown

Als eine Welt für sich erweist sich San Franciscos Chinatown – die größte chinesische Gemeinde außerhalb Asiens. Wir genießen das exotische Flair und bewundern die chinesische Geschäftigkeit. Prall gefüllte Souvenirshops, Restaurants, Wäschereien und reichverzierte Fassaden mit Lampions begleiten uns mit jedem Schritt. Seid nicht überrascht, wenn ihr plötzlich von einer chinesischen Frau angesprochen werdet und euch eine Speisekarte vor die Nase hält. Wir willigen ein – doch eine gute Idee ist es nicht gewesen. Der Service ist lausig. Und von Genießen kann keine Rede sein. Die authentische, chinesische Regionalküche hingegen schmeckt gut.

Durch das bunte Treiben des Stadtteils hindurch landen wir schließlich am reich verzierten und imposanten Drachentor.

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Maya-Überreste in San Francisco, wirklich? Unweit des Drachentors befindet sich das 21-stöckige Hochaus ’Four Fifty Sutter Street Building‘. Das Besondere an diesem Gebäude ist sein Wandschmuck. Denn der Architekt Timothy L. Pflueger hat sich von den prekolumbianischen Kulturen inspirieren lassen, so dass die Fassade voller Maya-Inschriften zeigt. Übrigens: Nicht nur außen zeigt sich dieses Art-déco sondern auch auch in seinem Inneren. Der Besuch lohnt sich!

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Tagesausflug von San Francisco nach Muir Woods

Ein neuer Tag in der Stadt San Francisco und wir haben ein straffes Programm. Wir gehen auf dem Gipfel des Telegraph Hill, dort, wo der Coit Tower 150 Meter über den Meeresspiegel über der Stadt throhnt. In seinem Inneren gibt es 25 Wandgemälde zu sehen, die im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen unter der Regierung Roosevelt in der 1930er-Jahren geschaffen wurden.

Etwas ruhiger geht es auf unserer kleinen Bootsfahrt nach Sausalito zu. Wir passieren im Rhythmus des Wellenschlags die Golden Gate Bridge zu unserer Linken während zu unserer Rechten die berühmte und berüchtigte Gefängnisinsel Alcatraz vorbeizieht. 45 Minuten dauert unsere Überfahrt bis wir im Hafen von Sausalito mit all den pittoresken Hausbooten anlanden. In einem netten Café holen wir uns erst einmal eine riesige Portion Eis bevor es weiter ging.

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Wer ganz nach oben möchte, um den Ausblick zu genießen, vor allem den Blick auf die Bucht von San Francisco und damit auch auf Alcatraz, muss für den Aufzug 7 Dollar aufbringen.

Rund 25 Kilometer nördlich von Sausalito liegt der Naturpark Muir Woods – entweder leiht Ihr euch ein Mountain-Bike aus oder ihr fahrt mit einem Sighseeing-Bus dort hin. Wir entscheiden uns für den Bus. Und welch ein Glück, unser Busfahrer ist ein „echter Showmaster“, der mit seinem Witz und seinem lokalem Wissen die Fahrgäste ausgezeichnet unterhält.

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Angekommen! So hohe Bäume haben wir noch nie gesehen – wir legen den Kopf in den Nacken und folgen den mehr als 1.000 jährigen Baumriesen bis zu ihren Wipfeln. Wow. Hier domiert die Natur, auch wenn hier und da ein Café oder ein Souvenirshop auftaucht.

Nach unserem Rundgang machen wir noch einmal Halt und bestaunen am Eingang des Parks den Querschnitt eines 1.021 Jahre alten Mammutbaums. Anschließend geht es zurück auf dem direkten Weg nach San Francisco.

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Museumsbesuch in San Francisco

Der letzte Tag unserer Reise steht an. Viel Zeit haben wir nicht, aber wir entscheiden uns, noch einen Abstecher ins Asian Art Museum zu machen. Hier findet Ihr, wie der Name schon verrät, eine umfangreiche Sammlung asiatischer Kunst. Malereien, Zeichnungen, Skulpturen und Schnitzereien.

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Die schönsten Aussichtspunkte von San Francisco

  • Twin Peaks
  • Telegraph Hill
  • Buena Vista Park

Weitere Informationen über San Francisco

Mehr Stadtinfos gibt es im San Francisco Visitor Information Center (Hallidie Plaza, über der U-Bahnstation Powell Street)Website der Stadt: www.sfvisitor.org

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Fazit zu unserer San Francisco Städtereise

Eine Städtereise nach San Francisco an der Westküste der USA ist eine Reise voller wunderschönster Momente. Vieles kennt man aus dem Fernsehen aber in natura ist die kalifornische Stadt im Westen der USA noch viel beeindruckender mit den berühmten Straßenbahnen, der Golden Gate Bridge, der Hausbootkolonie in Sausalito und der Gefängnisinsel Alcatraz. Für uns ist die Stadt San Franciso eine Traumstadt am Ende des Regenbogens und wir werden bestimmt noch einmal zurückkommen.

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