Israel: Die schönsten Ausflugsziele im Heiligen Land

Mit dem Jeep durch den Timna Nationalpark - Städtereisen Reiseblog Reisepuzzle

Mit dem Jeep durch den Timna Nationalpark.

Der Aufenthalt in Israel weckt in uns das Verlangen, mehr über das Heilige Land kennenzulernen. Unsere Ausflüge in den Norden und Süden von Israel erweisen sich als eine gelungene Mischung aus Geschichte und Natur. Lohnenswerte Ausflugsziele sind auf jeden Fall die Bergfestung Masada, der Nationalpark Timna und die antike Ruinenstadt Caesarea.

Masada – unterwegs im Herzen der Judäischen Wüste

Die Wüste Israels übt eine ganz besondere Anziehungskraft auf uns aus. Es ist wohl der Gedanke, dass wir durch die Wüste auf dem Weg zur geschichtsträchtigen Festung Massada sind. Sie liegt am Südwestende des Toten Meeres, dem tiefstgelegenen See der Erde – 400 Meter unter dem Meeresspiegel.

Wir fahren in den Süden Israels, lassen Jerusalem hinter uns, folgen der Straße hinunter nach Qumram – dort, wo einst die ältesten Bibelrollen gefunden wurden – und gelangen schließlich zur geschichtsträchtigen Festung Massada. Hier am Fuße des Felsplateaus stoßen wir auf ihre ureigenste Wesensart der Wüste. Sie ist eine kahl, öde und weitläufige Landschaft mit Blick auf das Tote Meer. Und inmitten dieses Nichts befindet sich für alle Tagesausflügler eine aus der Schweiz stammende Seilbahn, die die Besucher nach oben bringt.

Wer es indes zu Fuß versuchen möchte, der kann auch den sogenannten Schlangenpfad (Snake Path) gehen. Doch so einfach dieser Weg aus der Gondel aussieht, so sollte man die überwindenden Höhenmeter bei sengender Hitze bis zu 40 Grad Celsius nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sorge entsprechend für ausreichend Wasser.
Eine weitere Möglichkeit sich der Festung zu nähern, ist der Weg im Westen – auf dem Pfad über die römische Rampe.

Wir meistern die Gondelfahrt mit Bravour und erreichen den Bergrücken von Masada. Eine neue Welt tut sich vor uns auf. Die völlige Stille wird durch das Säuseln des Windes unterbrochen. Innerliche Ruhe macht sich in uns breit. In Gedanken lassen wir die Ereignisse der vergangenen Tage, mit all unseren Städtereisen nach Jaffa, Akko, Haifa und Jerusalem, Revue passieren. Zugleich bestaunen wir die Überreste der einstigen Festung Masada.

Hier ein kleiner historischer Rückblick, um die Bedeutung dieser Anlage zu verstehen: König Herodes ließ die Festung 30 v.Chr. zu einer Trutzburg ausbauen. Eine doppelte Verteidigungsmuer sollte alle Eindringlinge abwehren. Die monumentale Anlage bestand aus Paläste, Bäder, Unterkünfte, Terrassen und ein gut funktionierendes Wasser- und Kanalsystem. Bis zur Eroberung der Römer hielten sich in Masada die letzten jüdischen Kämpfer auf, die sich nach dreijähriger Belagerung für den Freitod entschieden haben. Freiheit oder kollektiver Suizid.

Für die Besichtigung von Masada solltest Du am besten einen halben Tag einplanen.

Ein weiteres Highlight unseres Ausflugs ist ein eindrucksvolles Panorama auf das Tote Meer mit seiner mineralhaltigen Dunstglocke. Unbeschreiblich!

Timna – auf den Spuren der Ägypter

Unser nächster Israel Ausflug geht in den Timna Park. Doch bevor wir abermals in den Süden Israels fahren, machen wir einen kurzen Abstecher nach Ashkelon. Die Stadt war im Mittelalter ein wichtiger Hafenort sowie eine Karawanserei und diente als Beobachtungsposten für die Handelsrouten zwischen Ägypten und Syrien. Heutzutage bietet dieser Ort nördlich von Gaza-Stadt den Besuchern feinsandige Strände und Wassersportmöglichkeiten.

Wir setzen unsere Fahrt fort. Doch es ist unmöglich die ganze Strecke an einem Stück zu absolvieren. Also übernachten wir in einer kleinen Ferienwohnung, bevor wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück unsere letzte Etappe in Angriff nehmen.

Geschafft! Der Timna-Park liegt direkt vor uns und wir befahren ein halbkreisförmiges Tal, das von gelben Sandsteinbergen umgeben ist. Seine Besonderheit liegt darin, dass durch Erosion einzigartige Sandsteingebilde entstanden sind - Pilze Tafeln, Säulen und Bögen.

Timna ist in Israel aber nicht nur wegen seiner Landschaft berühmt, sondern auch wegen seinen Kupfervorkommnissen, die sich schon die Ägypter zu eigen gemachte hatten. Das Tal an sich ist für Besucher gut erschlossen und verfügt über einen guten, aber unbefestigten Weg für Pkw. Darüber hinaus gibt es hier Wanderwege und Mountainbike-Routen von verschiedenen Schwierigkeitsgraden, auf denen der Park erkundet werden kann.

Bevor Du aber losziehst, stelle sicher, dass Du genug Wasser im Rucksack hast. Ebenso solltest Du gute Wanderschuhe und eine Kopfbedeckung tragen. Am Eingang des Parks kannst Du einen CD-Führer zu den Sehenswürdigkeiten mit Erläuterungen und detailierten Beschreibungen der Wege erwerben.

Israels antike römische Stadt Caesarea

Nur 15 Minuten von Hadera entfernt befindet sich die römische Hafenstadt Caesarea. Viele der unter der Regentschaft von König Herodes entstandenen Bauwerken sind heute noch gut erhalten. Zu ihnen gehören ein riesiges Hafenbecken, ein Amphitheater, Bäder, Tempel, ein Hippodrom und wunderschöne Mosaiken.

Unser Rundgang kommt einer Zeitreise gleich, auf der man die Ereignisse der Vergangenheit nachspüren kann. Ein besonderes Highlight ist der römische Aquädukt (Er liegt ungefähr 2 Kilometer nördlich des Parks.), durch dessen Rundbögen man das Mittelmeer glitzern sieht. Der feine Sandstrand lädt Besucher zum Baden ein.

Eine einmalige Unterwasserwelt erwarten Schnorchler und Taucher im Old Caesarea Diving-Center. In vier Metern Tiefe liegen eine gepflasterte Straße, Mauerreste und Marmorsäulen. Für die geführte Unterwassertouren ist eine Voranmeldung nötig.

Unser Rundgang kommt einer Zeitreise gleich, auf der man die Ereignisse der Vergangenheit nachspüren kann. Ein besonderes Highlight ist der römische Aquädukt (Er liegt ungefähr 2 Kilometer nördlich des Parks.), durch dessen Rundbögen man das Mittelmeer glitzern sieht. Der feine Sandstrand lädt Besucher zum Baden ein.

Um sich bereits vor der Reise über das kontrastreiche Israel zu informieren, empfehlen wir einen guten Reiseführer, wie etwa den DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Israel, Palästina, Sinai: mit Extra-Reisekarte*.

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