Der Louvre mit seiner Glaspyramide - Reiseblog Reisepuzzle Städtereisen für Paare und Pärchen

Warum wir Paris lieben!

von Reisepuzzle
0 Kommentar

Der wohl schnellste und zugleich bequemste Weg in die französische Hauptstadt ist eine Zugfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug Thalys. Vor allem für diejenigen, die im Westen Deutschlands wohnen.

 Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 300 km/h reisten wir in unseren Kurzurlaub, um eine der aufregendsten Städte Europas zu entdecken. Nach drei Stunden und 20 Minuten brachte uns der Thalys vom Kölner Hauptbahnhof (Abfahrt 6.45 Uhr) nach Paris. Mit ein wenig Bauchweh, die Erlebnismöglichkeiten wegen unserer Sprachbarriere nicht in vollen Zügen genießen zu können, ging es von Gare du Nord weiter mit der Metro.

Ein Abenteuer, das wir nicht so schnell vergessen werden,war die Fahrt mit der Metro. Die alten quietschenden und ächzenden Wagons kündigten sich bereits aus der Ferne an.

Bonjour Paris

Mit der M4 ging es von Gare du Nord aus zunächst nach Notre Dame Bonne Neuvelle und anschließend weiter mit der M9 in Richtung Porte de Saint-Cloud. Einen Steinwurf von der Metrostation entfernt, lag unser Hotel – das Radisson Blue Paris Boulogne (Avenue Edouard Vaillant 33 92100 Boulogne). Unsere Zimmer war sehr modern mit dunklem Holz und einer eleganten Ausstattung eingerichtet. Nach einem kleinen Boxenstopp ging es auch schon wieder los, Paris zu entdecken.

Fahrt mit der Pariser Metro - Reiseblog Reisepuzzle Städtereisen für Paare und Pärchen

Fahrt mit der Pariser Metro

Paris bewegt sich

Wie wir erfuhren, wird Paris auch als die ’Stadt der hundert Dörfer ‘ bezeichnet. Gemeint ist damit, dass jedes kleine  Pariser Stadtviertel quasi ein Eigenleben führt. Um das Leben der Seinestadt während unserer Städtereise zu entdecken, entschieden wir uns zur ersten Orientierung für einen Hip-on-Hip-off-Bus (Big Bus Tour). Ein roter Doppeldeckerbus, der sich als ideal erwies, einen groben Überblick von den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu bekommen. Im Grunde genommen, war es für uns nicht wirklich eine gute Idee. Denn der typische Touristress begleitete uns auf der ganzen Fahrt, so dass wir die Highlights zwar sahen aber dafür nicht wirklich genießen konnten.

Von Trocadéro aus ging es los, hinunter zum Eifelturm, vorbei am Champ de Mars, hinüber zur Opéra Garnier und zur Seine, wo das berühmteste Museum der Welt stand – der Louvre. In Notre Dame wendete unserer Bus und der zweite Teil unserer Sightseeing-Tour begann. Wir passierten das Musée d’Orsay, streiften den Place de la Concorde, bestaunten den Arc de Triomphe und es ging vorbei am Grand Palais zurück zu unserem Ausgangspunkt. Puhhh… spätestens jetzt waren in Paris angekommen und brauchten erst einmal einen leckeren Kaffee und zwar fernab des ganzen Troubles.

Einfach nur schauen und Pariser Flair erleben

Unser Ziel stand fest – der Louvre mit seiner Glaspyramide. Relaxt und glücklich bummelten wir entlang der Seine, wobei wir uns den Eifelturm nur aus der Ferne anschauten.

Das Ufer erwies sich als ein Tummelplatz zum Radfahren, Joggen, Inlineskaten und Flanieren. Treppen führten hinab zum Fluß während kunstvoll dekorierte Brücken einen Bogen zum gegenüberliegenden Ufer schlugen. Auf dem Fluss selbst schwammen malerische Hausboote, auf denen die Pariser Lasen, Picknicken, Küssten oder einfach nur Sonnenbadeten.

Auf unserem Weg begegneten uns kleine, grüne Buden der Bouquinisten, wie sie von Einheimischen genannt werden, die sich an der Uferpromenade entlangschlängelten. Es handelte sich dabei um kleine Verkaufsstände, in denen alte Bücher, kultige Comics, Gravuren, Poster, Souvenirs verkauft wurden. Auch wenn Ihr nichts kaufen möchtet, ein Besuch zu den grünen ’Holzboxen‘ lohnt sich. Tipp: Die meisten Bouquinisten haben erst nachmittags ihre Stände geöffnet.

 Die Sonne knallte und unsere Füße glühten. Sobald wir den Louvre erreicht hatten, nutzten wir die Gelegenheit, die Schuhe abzustreifen und unsere Füße im Wasserbassin abzukühlen. „Was für eine Wohltat“, schnauften wir.

Da wir nur zwei Tage in Paris waren, entschieden wir uns, dem Museum ein anderes Mal einen Besuch abzustatten. Stattdessen wechselten wir das Seineufer und kehrten in ein gemütliches französisches Cafè ein. Mit einem erfrischenden Getränk ließen wir den Tag ausklingen und gingen zurück in unser Hotel.

Montmartre – ein Dorf in Paris

Ganz besonderen Flair erlebten wir am zweiten Tag unserer Reise – auf dem Hügel von Montmartre. Unser Weg führte uns durch schmale Gassen mit schiefen, efeuberankten Häusern, die einen märchenhaften Charme auf die Besucher auswirkten. Oben angelangt thronte  die Basilique du Sacré-Coer. Die Kuppel der Basilika war über eine Wendeltreppe mit 324 Stufen zu erreichen. Der Lohn für diesen mühseeligen Aufstieg war ein spektakulärer Panoramablick über die Stadt Paris.

Montmartre zeigt seinen ganz besonderen Charme - Reiseblog Reisepuzzle Städtereisen für Paare und Pärchen

Montmartre zeigt seinen ganz besonderen Charme.

In den Gassen von Montmartre begegneten uns Straßenkünstler und Porträtmaler. Aber auch eine Vielzahl an Bars und Restaurants luden zum Verweilen ein.

Es wurde Mittagszeit. Wir suchten die stillen Seiten von Montmartre auf, um fernab der Touristenströme Ruhe einkehren zu lassen und um uns etwas zu stärken. Als wir durch Zufall an einem Bistro namens Le Relais Gascon vorbeikamen, bei dem die Schüsseln größer waren als der Tisch selbst (Ok. Ein wenig Übertreibung muss schon sein.), mussten wir unbedingt Platz nehmen.

Hmm… lecker, raunten wir uns zu und strahlten über beide Wangen. Unser Menü sah nicht nur gut aus, sondern hielt auch sein optisches Versprechen im Geschmack. Hauchdünne Kartoffelscheiben, fein geröstete Speckstreifen, zarte Salatblätter und eine Vielzahl an Gewürzen füllten unseren Salat. Es war eine riesige Portion. Daher solltet Ihr ein bisschen Hunger mitbringen. Die Bedienung war super freundlich. Wunschlos glücklich gaben wir dem Le Relais Gascon ein Daumen hoch.

Sightseeing in Paris macht hungrig - Reiseblog Reisepuzzle Städtereisen für Paare und Pärchen

Sightseeing in Paris macht hungrig.

Nach zwei Tagen in Paris war für uns Montmartre mit seinen vielen idyllischen Plätzen und kleinen, charmanten Cafés der schönste Ort in Paris.

"

Teile diesen Beitrag mit Freunden!
0 Kommentar

Noch mehr Städtereisen

Hinterlasse einen Kommentar!

* Durch die Nutzung dieses Formulars erklärst Du dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.

Unsere Website verwendet Cookies, um unseren Reiseblog besser auf Deine Wünsche ausrichten zu können. Bitte akzeptiere unsere Cookies, um Reisepuzzle optimal nutzen zu können. Akzeptieren Mehr erfahren