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Welche Frankfurt Sehenswürdigkeiten man gesehen haben muss

von Reisepuzzle
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Wer nach Frankfurt kommt, wird mehr als nur eine knallharte Finanzmetropole vorfinden, die nur im Rhythmus des Geldes lebt. Denn Hessens größte Stadt bietet seinen Besuchern auf kleinem Raum eine wunderbare Mischung aus charmanter alter Welt und modernem Flair. Dabei zeigt sie sich weltoffen, genießerisch und bodenständig. Und wenn man so durch den Bankendschungel spaziert, stellt man sich schnell die Frage: Warum hat man so lange gewartet, um die Frankfurt Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Willkommen in Frankfurt!

Kein Ortsname in Deutschland weckt seit Jahrzehnten so sehr Assoziationen mit Geld und Macht wie die Bankenmetropole Frankfurt am Main. Bereits aus der Ferne sind im wilden Wechsel die beeindruckenden Glastürme auszumachen, gleich ob man mit dem Zug, Auto oder Flugzeug anreist. Und so starten wir unsere Frankfurt Sehenswürdigkeiten Tour mitten in Downtown umgeben von eindrucksvoller moderner Baukunst.

Wir haben Glück. Denn unsere Absicht eines dieser Hochhaustürme zu besteigen, um einen Ausblick auf Frankfurt zu bekommen, hat uns ein freundlicher Frankfurter vereitelt. Statt 15 Euro für eine Fahrt auf den Main Tower auszugeben, empfiehlt er uns stattdessen die Besucherterrasse im Galeria Kaufhof Karstadt zu besuchen – von der Höhe etwas niedriger, aber dafür umsonst.

Wir lassen die Silhouette des Frankfurter Bankenviertels eine Weile auf uns einwirken. Dann geht es auch schon los, die Frankfurt Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Was muss man in Frankfurt gesehen haben?

1. Das Städel

Zum Auftakt unserer Tour besuchen wir das Städel Museum, dort wo der Holbeinsteg den Main überspannt. Es zählt zu den bedeutendsten Museen der Welt. Zu bieten hat es mehr als genug: Im 1878 eröffneten Sandsteingebäude sind 2.700 Gemälde aus der Zeit vom Mittelalter bis zur Moderne untergebracht. Obendrein befinden sich im Städel rund 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken sowie 600 Skulpturen. Unser Ziel ist die Sonderausstellung ’Tizian und die Renaissance in Venedig‘ mit über 100 Meisterwerken aus dem 16. Jahrhundert.

2. Frankfurter Römer und Römerberg

Um zum historischen Zentrum von Frankfurt zu gelangen, überqueren wir den Eisernen Steg. Noch ein paar Schritte weiter stoßen wir auf das Frankfurter Herzstück: den Römerberg mit dem nahe gelegenen Kaiserdom und den wenigen verbliebenen historischen Fachwerkhäusern. Übrigens: Auf dem Römerberg befindet sich das Rathaus mit seinem berühmten Balkon, dort, wo Fußballmannschaften gewöhnlich ihre Pokale feiern. Um uns herum tummeln sich aber keine Sportler, sondern mehrere Gruppen chinesischer Touristen mit und ohne Selfie-Stick.

Die Touristen klappern lautstark die umliegenden Hotspots ab, wie etwa die Pauls Kirche, den Kaiserdom St. Bartholomäus oder die Nikolaikirche. Sie alle sind wegen ihrer beeindruckenden Architektur lohnenswert besucht zu werden.

Wir bahnen uns unseren Weg durch den Trubel und machen uns auf, Frankfurt berühmtesten Sohn zu besuchen.

3. Goethe Haus

Johann Wolfgang Goethe wurde im Haus am Großen Hirschgraben geboren. Von außen her macht das Gebäude nicht viel her, daher solltest du das Geburtshaus des Dichters besuchen, um einen Einblick in die deutsche Wohnkultur des 18. Jahrhunderts zu bekommen. Die Einrichtung wurde im Krieg gänzlich zerstört, daher bitte nicht wundern, dass die einzelnen Räume originalgetreu wieder aufbereitet worden sind.

Übrigens: Goethes Studierzimmer liegt im zweiten Obergeschoss, wo er einst die Werke ’Götz von Berlichingen‘, den ’Urfaust‘ und ’Die Leiden des jungen Werther‘ verfasste.

Direkt gegenüber ist das Goethe-Museum angesiedelt; es widmet sich mit einer einzigartigen Gemäldesammlung ausschließlich der Goethezeit.

4. Die Deutsche Börse

Als Nächstes bei unserem Städtetrip durch Frankfurt steht die Frankfurter Wertpapierbörse mit ihren symbolträchtigen Bronzeskulpturen des Bullen und des Bären, die für das Auf und Ab des Börsengeschehens stehen, auf dem Programm. Doch der Parkethandel, der einst in der Frankfurter Börse stattfand, existiert heutzutage nur noch auf den Monitoren. Wer allerdings einen Blick in die Vergangenheit blicken möchte, kann täglich zwischen 10.30 Uhr und 12.30 Uhr einen Galerieblick aufs Parket werfen und ein wenig Börsenluft schnuppern. Der Eintritt ist kostenlos.

5. Alte Oper

Auch wenn die ’Alte Oper‘ so heißt wie sie heißt, so werden in dem ehemalige Opernhaus keine Opern aufgeführt. Vielmehr finden in dem spätklassizistischen Gebäude Kongresse, Gastspiele und Konzerte aller Art statt.

6. Palmengarten

Zwischen Alter Oper und der Bockenheimer Warte liegt im sogenannten Westend der Frankfurter Palmengarten. Mit seinen 22 Hektor ist er der größte Garten in seiner Art innerhalb Deutschlands. Neben den großzügig angelegten Pflanzenhäusern des Tropicariums bietet der Palmengarten einen hübschen See, Restaurants und einen Musikpavillon. Obendrein gibt es aber auch noch die Spielstätte des Papageno-Musiktheaters sowie eine kleine Eisenbahn, den Palmenexpress. Und drum herum beeindruckt die Parkanlage mit ausgedehnten Rasenflächen, prächtigen Bäumen und großzügigen Beeten. Kurzum: Aus unserer Sicht ist der Besuch des Palmegarten ein Muss – vor allem das alljährliche Rosen- und Lichterfest ist ein ganz besonderer Hingucker.

7. Bergerstraße

Wenn du dich erholen oder nur einfach nur abhängen möchtest, dann bist du in der erquicklichen Bergerstraße in Bornheim – eine Szeneviertel der ganz anderen Art – genau richtig. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, die den besonderen Charme des Viertels genießen. Denn rund um die Bergerstraße begegnet man eine Mischung aus alteingesessenen Geschäfte, kleinen hippen Designer-Läden und eine Fülle an Straßencafés und Restaurants. Eislieber ist die Gelateria Bentivenga ein Begriff. Hier gibt es das beste Eis der Stadt.

8. Der Chinesische Garten

Um im hektischen Großstadttreiben abzuschalten und zu relaxen, empfehlen wir dir den Besuch des 4.000 Quadratmeter großen Chinesischer Gartens. Es ist der größte Chinesische Garten außerhalb des Reichs der Mitte, in dem Besucher auf Pagoden, Skulpturen, Pavillons, einen Wasserfall und eine Jadegürtelbrücke stoßen. Leider wurde der Chinesischer Garten im Bethmannpark Opfer von Brandstiftung und wird in den nächsten Monaten wieder aufgebaut.

9. Alt-Sachsenhausen

Alt-Sachsenhausen ist das Amüsierviertel Frankfurts. Hier reiht sich eine Apfelweinkneipe an die andere. Doch in keiner ist die Auswahl so groß wie im Lorsbacher Thal – gut 300 Ebbelwoi-Sorten liegen hier auf Lager.

Tagsüber ist das Ausgehviertel Alt-Sachsenhausen rund um die Rittergasse recht ruhig. Kaum vorstellbar, dass es am Abend kaum einen freien Platz gibt. Voll gepackt mit jungen Leuten wird hier getrunken und ausgelassen gefeiert – manchmal sogar so heftig, dass die Nerven der Anwohner aufs Äußerste strapaziert werden.

Wann wurde Frankfurt gegründet?

Lange vor der eigentlichen Gründung der Stadt Frankfurt befanden sich im Umland des heutigen Güntherburgparks Villen aus der Zeit der Römer. Nachdem der Zenit der Römer überschritten war, ließen sich die germanischen Alemanen dort nieder und schließlich die Franken. Sie waren es auch einst gewesen, die der Stadt Frankfurt ihren Namen gab, genauer gesagt Karl der Große. Im Jahr 794 wurde Name “Franconofurd” erstmals urkundlich erwähnt.

Wo kann man in Frankfurt parken?

Das Parken in der Stadt Frankfurt kann sich teils als sehr schwierig erweisen. Denn es stehen Besuchern relativ wenige Parkplätze zur freien Verfügung. Es kommt allerdings darauf an, in welchem Stadtteil von Frankfurt am Main man sich gerade befindet. In der Innenstadt stehen verschiedene Parkhäuser zur Auswahl, in denen man zwischen 2 Euro und 2,50 Euro pro angefangener Stunde zahlt. Manche der Parkhäuser bieten Sonderkonditionen bei Langzeitparken an.

Bei Besuchern der Stadt Frankfurt sind die Parkhäuser an der Hauptwache und am Frankfurter Dom äußerst beliebt, aber auch der Goetheplatz sowie der Kaiserplatz.

Unser Fazit zu den Sehenswürdigkeiten von Frankfurt

Auf die Frage, wie man sich einen guten ersten Eindruck von Frankfurt verschafft, können wir sagen, dass die Mainmetropole Frankfurt leicht zu Fuß erkundet werden kann. Schließlich liegen die Frankfurt-Klassiker nah beieinander. Beginne deine Sehenswürdigkeiten-Tour am Frankfurter Römer und Römerberg.

Wer sich für eine Tour auf dem Main entscheidet, sollte sich für eine Tour in Richtung Osten entscheiden. Denn dort ist in den letzten Jahren ein ganz neues, dynamisches Stadtviertel entstanden. Güterwagen und Kräne im ehemaligen Osthafen erinnern an die Vergangenheit, als noch Öl, Kohle und Getreide umgeschlagen wurden. Jetzt ist er ein abwechslungsreicher Freizeitpark, in dessen Zentrum der schicke Neubau der Europäischen Zentralbank steht.

Am Ende unseres Frankfurt Städtetrips können wir sagen, dass die hessische Metropole am Main eine Menge zu bieten hat, vor allem die zahlreichen Museen entlang der Museumspromenade. Eine Faszination ist auch ihre wunderschöne Skyline, die Frankfurt auch den Beinamen Mainhatten eingebracht hat. Ebenso bieten die verschiedenen Stadtteile für reichlich Abwechslung. Es sind eben diese Kontraste, die die Mainmetropole so faszinierend machen.

Na, war bei den Klassikern von Frankfurt etwas für dich dabei? Wir hoffen, dass wir dir die wesentlichen Frankfurt Sehenswürdigkeiten vorstellen konnten. Viel Spaß in Frankfurt!

Warst Du schon einmal in Frankfurt gewesen? Wie haben dir unsere Frankfurt Sehenswürdigkeiten gefallen? Dann ab in die Kommentare damit!

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